Ich stand auf Messers Schneide…

Liebe Leserinnen und Leser,

tut mir leid, dass ich Sie schon wieder belästige, aber der Rub… äh.. der Euro muss rollen, in meine Brieftasche. Sie wissen ja, wie bescheiden es im Ansichtskartengeschäft aussieht heutzutage. Und deswegen möchte ich, was ich ja selten tue, etwas anpreisen und zwar mein neuestes Buch.

Ein schönes Geschenk und der perfekte Begleiter für stille Orte! 50 Jahre in 150 Seiten. Ein Destillat meines Schaffens.

Wie sagt Amazon so schön:

“Dieses Buch ist ein Sammelsurium schräger Satire, ein Wunderhorn wahnwitziger Wortspiele, ein Armutszeugnis abgeschmackter Alliterationen. Wer sich immer schon gefragt hat, wo das Sprichwort “Ein Käfer im Heu macht noch keine Jause” herkommt, was passierte als Graf Dracula Jack the Ripper traf, oder wie man sich korrekt bedankt, wenn man einen Seehund geschenkt bekommt, findet in diesem Band möglicherweise die Antwort. Neben dem Seehund gibt es noch den Riechhund, erotische und politische Lyrik, sowie verschollene Tagebücher in Vergessenheit geratener Widerstandskämpfer und die dramatische Entstehungsgeschichte von Pink Floyds ‘The Gnome’. Pawel Gurasijewitsch ist selbstverständlich ein Pseudonym, denn wenn dieser Autor von namhaften Fernsehproduktionen und internationalen Einkaufszetteln sich outen würde, könnte er möglicherweise gekitzelt werden. Es handelt sich um ein Kompendium seines fünfzig Jahre währenden Schaffens, ausgelassen wurden nur die obszönsten und grammatikalisch fragwürdigen Texte. Auf Anfrage werden diese nachgeliefert.”

Erhältlich hier: Ich stand auf Messers Schneide: Gedichte und Prosa aus fünf Jahrzehnten – Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Patrick Gurris

Maus und Katze im europäischen Vergleich

Maus                                     Katze

Mouse                                   Cat

Topo                                      Gatto

Souris                                    Chat

Ratón                                     Gato

Ποντίκι                                 Γάτα

Mus                                       Kat

Ġurdien                                Cat

Muis                                      Kat

Pele                                        kat

Mus                                       Katt

Myška                                   Cat

Egér                                      Macska

Mouse                                  Pisică

мышь                                  Кот

Fare                                      Kedi

Sláinte mhaith, Brendan!

Hundert Jahre alt wäre er heute geworden, wenn… ja, wenn er nicht so viel gesoffen hätte, der drinker with writing problems, das Schmuddelkind unter den irischen Dichterfürsten (und -fürstinnen) Brendan Behan. Vor ein paar Tagen habe ich sein Theaterstück ‚The Hostage‘ gelesen und war entzückt und ehrfürchtig beeindruckt. Wer wissen will, warum, soll’s selber lesen. Ich will nicht viele Worte machen, denn das hält nur vom Trinken und Singen ab. Also dies Lied vom Meister persönlich… aus besagtem Stück (übrigens vertont auch von niemand geringerem als Mikis Theodorakis).

„T’was on an August morning, all in the dawning hours,
I went to take the warming air, all in the Mouth of Flowers,
And there I saw a maiden, and mournful was her cry,
‚Ah what will mend my broken heart, I’ve lost my Laughing Boy.
So strong, so wild and brave he was, I’ll mourn his loss too sore,
When thinking that I’ll hear the laugh or spinging step no more.
Ah, cure the times and sad the loss my heart to crucify,
That an irish son with a rebel gun shot down my Laughing Boy.

Oh had he died by Pearse’s side or in the GPO,
Killed by an English bullet from the rifle of the foe,
Or forcibly fed with Ashe lay dead in the dungeons of Mountjoy,
I’d have cried with pride for the way he died, my own dear Laughing Boy.

My princely love, can ageless love do more than tell to you,
Go raibh maith agat for all you tried to do,
For all you did, and would have done, my enemies to destroy,
I’ll mourn your name and praise your fame, forever, my Laughing Boy.“

Drum um einen anderen gälischen Dichter und Nichtkostverächter zu zitieren:

„Here’s tae us! Wha’s like us? Gey few, and they’re a’ deid!“

David Crosby is dead

Ja, ich weiß, schon seit ein paar Tagen. Doch die nicht abebben wollende Kriegsgeilheit hierzulande, veranlasst mich dazu, ein paar Zeilen aus seinem todtraurigen Lied ‚Draft Morning‘ zu bringen.

„Sun warm on my face, I hear youDown below movin‘ slowAnd it’s morning

Take my time this morning, no hurryTo learn to kill and take the willFrom unknown faces“

(aus dem Album ‚The Notorious Byrd Brothers‘)

Ukrainer! Schickt Anton Hofreiter, Annalena Baerbock und Marie-Agnes Strack-Zimmermann an die Front! Die haben es am Nötigsten.